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Marge im Tattoostudio: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Tattoostudio kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 80 bis 92 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 400 bis 1150 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 8 bis 20 Prozent des Umsatzes.

Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.

Warum die Marge im Tattoostudio so liegt

Tätowieren ist hochpreisige Handarbeit mit geringem Materialeinsatz. Die Marge ist hoch, gebunden an das Können und die Auslastung der Künstler sowie strikte Hygienestandards.

Die wichtigsten Kostentreiber

Künstlerhonorare, Hygiene und Sterilisation, Verbrauchsmaterial und Studiomiete.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Sitzung: Bei einem Einkauf von 49,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 350,00 Euro netto bleiben 301,00 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 86 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 614 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Tattoostudio entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Wie setzt sich der Preis eines Tattoos zusammen?

Überwiegend aus Arbeitszeit und Können. Material und Hygiene sind anteilig gering.

Welche Pflichtkosten gibt es?

Hygiene, Sterilisation und Einmalmaterial sind nicht verhandelbar und müssen eingepreist werden.

Deine Marge im Tattoostudio ausrechnen

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