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Marge im Tattoostudio: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Tattoostudio kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 80 und 92 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 8 und 20 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Tattoostudio so liegt
Tätowieren ist hochpreisige Handarbeit mit geringem Materialeinsatz. Die Marge ist hoch, gebunden an das Können und die Auslastung der Künstler sowie strikte Hygienestandards.
Die wichtigsten Kostentreiber
Künstlerhonorare, Hygiene und Sterilisation, Verbrauchsmaterial und Studiomiete.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Sitzung: Bei einem Einkauf von 25,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 350,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 92,9 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Tattoostudio entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Wie setzt sich der Preis eines Tattoos zusammen?
Überwiegend aus Arbeitszeit und Können. Material und Hygiene sind anteilig gering.
Welche Pflichtkosten gibt es?
Hygiene, Sterilisation und Einmalmaterial sind nicht verhandelbar und müssen eingepreist werden.
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