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Marge im Friseursalon: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Friseursalon kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 80 und 90 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 3 und 10 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Friseursalon so liegt
Beim Friseur ist fast alles Arbeitsleistung, der Materialeinsatz ist gering. Die hohe Rohmarge wird vom Personalkostenblock und der Auslastung der Stühle bestimmt.
Die wichtigsten Kostentreiber
Personalkosten als größter Block, Miete in Lauflage, Ausbildung und geringer Materialeinsatz.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Haarschnitt: Bei einem Einkauf von 3,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 39,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 92,3 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Friseursalon entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Warum ist die Materialspanne beim Friseur so hoch?
Der Materialeinsatz pro Behandlung ist minimal. Der Preis bezahlt fast ausschließlich Arbeitszeit und Können.
Was bestimmt den Gewinn?
Die Auslastung der Mitarbeitenden und der Verkauf margenstarker Pflegeprodukte.
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