Gastronomie
Marge im Catering: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Catering kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 55 bis 70 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 122 bis 233 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 7 bis 18 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Catering so liegt
Catering plant Mengen im Voraus, was den Verderb senkt und die Kalkulation berechenbar macht. Personal- und Logistikkosten für Events sind die Hauptfaktoren.
Die wichtigsten Kostentreiber
Personal für Events, Logistik und Equipment, planbarer Wareneinsatz und Auslastungsschwankungen.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Gedeck: Bei einem Einkauf von 8,30 Euro netto und einem Verkaufspreis von 22,00 Euro netto bleiben 13,70 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 62,3 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 165 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Catering entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Warum ist Catering planbarer als ein Restaurant?
Mengen werden im Voraus bestellt. Das senkt Verderb und macht den Wareneinsatz kalkulierbar.
Was sind die Hauptkosten im Catering?
Eventpersonal, Transport und Equipment für den Auf- und Abbau.
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