Gastronomie

Marge im Catering: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Catering kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 55 und 70 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 7 und 18 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Catering so liegt

Catering plant Mengen im Voraus, was den Verderb senkt und die Kalkulation berechenbar macht. Personal- und Logistikkosten für Events sind die Hauptfaktoren.

Die wichtigsten Kostentreiber

Personal für Events, Logistik und Equipment, planbarer Wareneinsatz und Auslastungsschwankungen.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Gedeck: Bei einem Einkauf von 6,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 22,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 72,7 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Catering entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum ist Catering planbarer als ein Restaurant?

Mengen werden im Voraus bestellt. Das senkt Verderb und macht den Wareneinsatz kalkulierbar.

Was sind die Hauptkosten?

Eventpersonal, Transport und Equipment für den Auf- und Abbau.

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