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Marge im Copyshop: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Copyshop kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 60 bis 85 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 150 bis 567 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 6 bis 20 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Copyshop so liegt
Der Copyshop hat hohe Spannen auf Einzelkopien, aber Druck durch Online-Druckereien bei großen Auflagen. Express-Service und Spezialdrucke sichern die Marge.
Die wichtigsten Kostentreiber
Geräteabschreibung und Toner, Papier, Personal und Online-Konkurrenz bei Großaufträgen.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Kopie: Bei einem Einkauf von 0,02 Euro netto und einem Verkaufspreis von 0,10 Euro netto bleiben 0,08 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 80 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 400 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Copyshop entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Warum sind Einzelkopien margenstark?
Die Stückkosten sind minimal. Bei kleinen Mengen zahlt der Kunde vor allem für Verfügbarkeit.
Wo ist die Konkurrenz am stärksten?
Bei großen Auflagen, wo Online-Druckereien günstiger sind.
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