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Marge im Webagentur: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Webagentur kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 60 und 85 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 10 und 30 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Webagentur so liegt

Webagenturen haben geringe Materialkosten und hohe Stundensätze. Der Margenkiller sind unterschätzte Projektaufwände und Nacharbeiten, die nicht in Rechnung gestellt werden können.

Die wichtigsten Kostentreiber

Entwicklerlöhne, Akquise, Tool- und Hosting-Kosten sowie nicht fakturierbare Projektrisiken.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Stunde: Bei einem Einkauf von 0,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 95,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 100 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Webagentur entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum verlieren Webagenturen Marge?

Durch unterschätzte Aufwände und kostenlose Nacharbeiten. Festpreisprojekte ohne Puffer sind riskant.

Wie sichert man die Marge?

Mit realistischen Schätzungen, Wartungsverträgen und wiederkehrenden Umsätzen wie Hosting.

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