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Marge im Unternehmensberatung: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Unternehmensberatung kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 60 und 85 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 10 und 35 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Unternehmensberatung so liegt

Beratung verkauft Wissen und Zeit zu hohen Tagessätzen bei geringen variablen Kosten. Die Marge hängt fast vollständig an der Auslastung der Beratertage.

Die wichtigsten Kostentreiber

Hohe Personalkosten qualifizierter Berater, Akquise, Reisekosten und Auslastung.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Beratungstag: Bei einem Einkauf von 0,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 1.400,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 100 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Unternehmensberatung entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum sind Beratungsmargen hoch?

Weil die variablen Kosten gering sind und der Tagessatz fast vollständig zum Deckungsbeitrag wird, sobald der Berater ausgelastet ist.

Was ist das Hauptrisiko?

Leerlauf zwischen Projekten. Unausgelastete Berater verursachen volle Kosten ohne Umsatz.

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