Einzelhandel
Marge im Geschenkeladen: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Geschenkeladen kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 45 bis 60 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 82 bis 150 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 4 bis 12 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Geschenkeladen so liegt
Geschenkartikel haben gute Spannen, sind aber stark saison- und anlassgetrieben. Kuratierung und Lage in Frequenzlage bestimmen den Erfolg.
Die wichtigsten Kostentreiber
Saisonspitzen, Lagerbindung bei breitem Sortiment, Lage und Personal.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Artikel: Bei einem Einkauf von 6,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 14,90 Euro netto bleiben 8,90 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 59,7 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 148 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Geschenkeladen entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Was prägt das Geschenkgeschäft?
Anlässe und Saisons wie Weihnachten oder Muttertag. Dazwischen ist die Frequenz geringer.
Wie sichert man die Marge im Geschenkeladen?
Über kuratierte, schwer vergleichbare Sortimente statt Standardware.
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