Einzelhandel
Marge im Haushaltswarengeschäft: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Haushaltswarengeschäft kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 40 und 55 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 3 und 8 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Haushaltswarengeschäft so liegt
Haushaltswaren bieten solide Spannen, leiden aber unter Onlinevergleich bei Markenartikeln. Marken mit Designwert und Beratung sichern die Marge.
Die wichtigsten Kostentreiber
Breites Sortiment mit unterschiedlichem Umschlag, Online-Konkurrenz und Lagerbindung.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Artikel: Bei einem Einkauf von 11,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 24,90 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 55,8 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Haushaltswarengeschäft entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Wie hält ein Haushaltswarengeschäft die Marge?
Über Designmarken, Beratung und kuratierte Auswahl statt Preiskampf bei Standardartikeln.
Was ist die Hauptkonkurrenz?
Onlinehändler und große Möbelketten mit eigenem Haushaltssortiment.
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