Einzelhandel
Marge im Haushaltswarengeschäft: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Haushaltswarengeschäft kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 40 bis 55 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 67 bis 122 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 3 bis 8 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Haushaltswarengeschäft so liegt
Haushaltswaren bieten solide Spannen, leiden aber unter Onlinevergleich bei Markenartikeln. Marken mit Designwert und Beratung sichern die Marge.
Die wichtigsten Kostentreiber
Breites Sortiment mit unterschiedlichem Umschlag, Online-Konkurrenz und Lagerbindung.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Artikel: Bei einem Einkauf von 13,10 Euro netto und einem Verkaufspreis von 24,90 Euro netto bleiben 11,80 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 47,4 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 90 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist im Haushaltswarengeschäft entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Wie hält ein Haushaltswarengeschäft die Marge?
Über Designmarken, Beratung und kuratierte Auswahl statt Preiskampf bei Standardartikeln.
Was ist die Hauptkonkurrenz?
Onlinehändler und große Möbelketten mit eigenem Haushaltssortiment.
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