Großhandel
Marge im Getränkegroßhandel: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Getränkegroßhandel kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 10 und 20 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 2 und 5 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Getränkegroßhandel so liegt
Der Getränkegroßhandel beliefert Gastronomie und Handel mit dünnen Spannen. Das Volumen und die Logistikeffizienz entscheiden über die Rendite.
Die wichtigsten Kostentreiber
Logistik schwerer Ware, Pfandhandling, Fuhrpark und niedrige Stückspannen.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Kasten: Bei einem Einkauf von 7,80 Euro netto und einem Verkaufspreis von 9,20 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 15,2 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Getränkegroßhandel entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Warum sind die Spannen so niedrig?
Großabnehmer verhandeln hart und das Produkt ist preistransparent. Das Geschäft macht das Volumen.
Was ist entscheidend?
Effiziente Tourenlogistik und das Management von Pfand und Forderungen.
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