Gastronomie

Marge im Imbiss: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Imbiss kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 60 und 75 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 6 und 18 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Imbiss so liegt

Der Imbiss lebt von Geschwindigkeit und Volumen. Niedrige Stückpreise mit solider Spanne ergeben bei hohem Durchsatz eine ordentliche Rendite.

Die wichtigsten Kostentreiber

Wareneinsatz, Personal, Energie und hoher Durchsatz bei niedrigen Stückpreisen.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Portion: Bei einem Einkauf von 1,40 Euro netto und einem Verkaufspreis von 5,50 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 74,5 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Imbiss entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Wie wird ein Imbiss profitabel?

Über hohen Durchsatz und schlanke Abläufe. Volumen schlägt hier die einzelne Stückmarge.

Was drückt die Marge?

Personal in Stoßzeiten und Energiekosten der Geräte.

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