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Marge im Print-on-Demand: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Print-on-Demand kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 25 und 45 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 25 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Print-on-Demand so liegt

Print-on-Demand vermeidet Lagerrisiko, hat aber hohe Stückkosten ohne Mengenvorteil. Die Marge entsteht über Design-Mehrwert und gezieltes Marketing.

Die wichtigsten Kostentreiber

Druck- und Produktkosten pro Stück, Plattformgebühren, Marketing und kein Mengenrabatt.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro T-Shirt: Bei einem Einkauf von 12,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 24,90 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 51,8 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Print-on-Demand entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum sind die Stückkosten bei POD so hoch?

Jedes Teil wird einzeln gedruckt, es gibt keinen Mengenrabatt. Die Marge kommt aus dem Designwert.

Wo liegt der Vorteil?

Kein Lager, kein Vorabkapital und kein Abverkaufsrisiko. Ideal für Designs mit ungewisser Nachfrage.

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