Gesundheit
Marge im Ergotherapiepraxis: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Ergotherapiepraxis kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 70 und 86 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 14 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Ergotherapiepraxis so liegt
Wie die Physiotherapie ist die Marge durch feste Kassenvergütung begrenzt. Selbstzahler- und Präventionsangebote erweitern den Spielraum.
Die wichtigsten Kostentreiber
Personalkosten der Therapeuten, feste Kassensätze, Raum- und Materialkosten.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Behandlung: Bei einem Einkauf von 2,50 Euro netto und einem Verkaufspreis von 32,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 92,2 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Ergotherapiepraxis entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Was begrenzt die Marge?
Die festen Vergütungssätze der Krankenkassen für die meisten Leistungen.
Wie erweitert man den Spielraum?
Über Selbstzahler-, Präventions- und Beratungsangebote.
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