Gesundheit
Marge im Sanitätshaus: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Sanitätshaus kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 35 und 55 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 4 und 12 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Sanitätshaus so liegt
Das Sanitätshaus rechnet teils mit festen Kassensätzen, teils mit frei kalkulierbaren Produkten. Anpassung und Beratung sind margenträchtig, die Kassenabrechnung begrenzt den Spielraum.
Die wichtigsten Kostentreiber
Abrechnung mit Krankenkassen, qualifiziertes Personal, individuelle Anpassung und Lagerhaltung.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Hilfsmittel: Bei einem Einkauf von 45,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 120,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 62,5 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Sanitätshaus entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Wie verdient ein Sanitätshaus?
Über die Mischung aus Kassenabrechnung mit festen Sätzen und frei verkäuflichen Produkten mit höherer Spanne.
Was trägt die Marge?
Individuelle Anpassung, Beratung und der freie Verkauf von Gesundheits- und Komfortprodukten.
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