Gesundheit
Marge im Hörakustiker: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Hörakustiker kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 50 und 70 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 8 und 20 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Hörakustiker so liegt
Hörgeräte haben gute Spannen, die viel Service über die Nutzungsdauer abdecken. Die lange, intensive Anpassung und Nachbetreuung ist der wesentliche Aufwand hinter der Spanne.
Die wichtigsten Kostentreiber
Hochwertige Messtechnik, lange Anpassungs- und Nachbetreuung, Fachpersonal und Kassenanteil.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Hörgerät: Bei einem Einkauf von 600,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 1.490,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 59,7 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Hörakustiker entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Warum sind Hörgeräte im Verhältnis teuer?
Der Preis enthält umfangreiche Anpassung, Feineinstellung und jahrelange Nachbetreuung, nicht nur das Gerät.
Welche Rolle spielt die Kasse?
Sie übernimmt einen Festbetrag, der Aufpreis für höherwertige Geräte ist frei kalkulierbar und margenstark.
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