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Marge im Fahrradverleih: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Fahrradverleih kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 55 und 80 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 8 und 25 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Fahrradverleih so liegt
Der Verleih amortisiert die Räder über viele Vermietungen. Nach Deckung der Anschaffung ist die Grenzmarge hoch, Saison und Wartung sind die Hauptfaktoren.
Die wichtigsten Kostentreiber
Anschaffung und Abschreibung der Räder, Wartung, Saisonalität und Diebstahlrisiko.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Verleihtag: Bei einem Einkauf von 4,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 18,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 77,8 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Fahrradverleih entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Wann wird der Verleih profitabel?
Sobald ein Rad seine Anschaffungskosten über die Vermietungen verdient hat, ist jede weitere Vermietung margenstark.
Was sind die Risiken?
Saisonalität, Wartungsaufwand, Verschleiß und Diebstahl.
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