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Marge im Autovermietung: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Autovermietung kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 40 und 65 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 18 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Autovermietung so liegt

Die Vermietung lebt von der Flottenauslastung. Abschreibung und Restwertrisiko der Fahrzeuge sind der dominierende Kostenfaktor, Standtage kosten direkt Marge.

Die wichtigsten Kostentreiber

Fahrzeugabschreibung und Restwertrisiko, Versicherung, Wartung und Auslastung der Flotte.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Miettag: Bei einem Einkauf von 25,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 59,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 57,6 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Autovermietung entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Was entscheidet über die Marge?

Die Auslastung der Flotte und der Wiederverkaufswert der Fahrzeuge.

Was ist das größte Risiko?

Restwertverluste und Standtage ohne Vermietung bei laufenden Fixkosten.

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