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Marge in der Fahrschule: typische Spanne und Kalkulation
Wer in der Fahrschule kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 55 bis 75 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Einkauf entspricht das etwa 122 bis 300 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 5 bis 15 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge in der Fahrschule so liegt
Die Fahrschule verkauft Fahrstunden mit gutem Stundensatz, doch Fahrzeugkosten, Versicherung und Leerfahrten zehren daran. Theorie und Lehrmaterial ergänzen die Marge.
Die wichtigsten Kostentreiber
Fahrzeuge und Abschreibung, Sprit, Fahrlehrergehälter, Versicherung und Verwaltungsaufwand.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Fahrstunde: Bei einem Einkauf von 18,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 55,00 Euro netto bleiben 37,00 Euro Rohertrag. Das ergibt eine Marge von 67,3 Prozent, als Aufschlag auf den Einkauf 206 Prozent. Davon müssen noch Personal, Miete und Energie bezahlt werden. Genau diese Differenz zwischen Marge und Umsatzrendite ist in der Fahrschule entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Was kostet die Fahrschule am meisten?
Fahrzeuge, Versicherung und Fahrlehrergehälter. Leerfahrten zwischen Terminen drücken zusätzlich.
Wo liegt der Margenhebel in der Fahrschule?
In effizienter Tourenplanung und im Verkauf kompakter Ausbildungspakete.
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