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Marge im Fitnessstudio: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Fitnessstudio kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 70 und 90 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 20 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Fitnessstudio so liegt

Das Fitnessstudio ist ein Fixkostengeschäft. Ist die kritische Mitgliederzahl überschritten, fließt jeder weitere Beitrag fast vollständig in den Gewinn. Darunter drohen Verluste.

Die wichtigsten Kostentreiber

Hohe Fixkosten für Fläche und Geräte, Personal, Mitgliederfluktuation und Energie.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Monatsmitgliedschaft: Bei einem Einkauf von 12,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 39,90 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 69,9 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Fitnessstudio entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum ist die Mitgliederzahl so entscheidend?

Die Fixkosten sind hoch und konstant. Ab dem Break-even trägt jedes weitere Mitglied fast vollständig zum Gewinn bei.

Was ist das größte Risiko?

Die Fluktuation. Sinkt die Mitgliederzahl unter den Break-even, kippt das Ergebnis schnell.

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