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Marge im Umzugsunternehmen: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Umzugsunternehmen kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 50 und 68 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 15 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Umzugsunternehmen so liegt

Der Umzug verkauft Arbeitszeit und Logistik. Personal und Fahrzeuge sind die Hauptkosten, Spitzen zum Monats- und Quartalsende prägen die Auslastung.

Die wichtigsten Kostentreiber

Personal, Fahrzeuge und Sprit, Versicherung gegen Transportschäden und Saisonschwankungen.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Mannstunde: Bei einem Einkauf von 0,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 45,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 100 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Umzugsunternehmen entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Wann ist die Auslastung am höchsten?

Zu Monats- und Quartalsenden sowie im Sommer. Dazwischen drohen Leerzeiten.

Was muss eingepreist werden?

Fahrzeit, Versicherung gegen Schäden und ein Risikozuschlag für Spitzenlast.

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