Dienstleistung

Marge im Hausmeisterservice: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Hausmeisterservice kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 55 und 75 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 15 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Hausmeisterservice so liegt

Der Hausmeisterservice lebt von wiederkehrenden Verträgen mit planbarer Auslastung. Fahrzeit zwischen Objekten ist der wesentliche unproduktive Kostenanteil.

Die wichtigsten Kostentreiber

Personal, Fahrzeug und Werkzeug, Anfahrt und planbare Wartungsverträge.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Stunde: Bei einem Einkauf von 0,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 38,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 100 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Hausmeisterservice entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Warum sind Verträge so wertvoll?

Sie sichern planbare, wiederkehrende Umsätze und ermöglichen eine effiziente Routenplanung.

Was drückt die Marge?

Fahrzeiten zwischen den Objekten und ungeplante Einzelaufträge.

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