Handwerk
Marge im Garten- und Landschaftsbau: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Bereich Garten- und Landschaftsbau kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 45 und 60 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 4 und 12 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.
Warum die Marge im Garten- und Landschaftsbau so liegt
Der GaLaBau kombiniert Materialhandel mit Arbeitsleistung. Maschineneinsatz und Saisonalität bestimmen die Marge, Pflegeverträge sorgen für stetige Auslastung.
Die wichtigsten Kostentreiber
Maschinen und deren Transport, Pflanzen- und Materialkosten, Witterung und saisonale Auslastung.
Rechenbeispiel
Ein typischer Fall pro Gartenprojekt: Bei einem Einkauf von 2.200,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 5.400,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 59,3 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Garten- und Landschaftsbau entscheidend.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Wie wichtig sind Pflegeverträge?
Sehr. Sie liefern wiederkehrende Umsätze und glätten die stark saisonale Auslastung des Neubaugeschäfts.
Was drückt die Marge?
Maschinentransport, Witterungsausfälle und schwankende Pflanzenpreise.
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