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Marge im Reisebüro: typische Spanne und Kalkulation
Wer im Reisebüro kalkuliert, will wissen, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Als grobe Orientierung gilt hier eine Marge (Handelsspanne, also Rohertrag geteilt durch den Netto-Verkaufspreis) von etwa 8 bis 15 Prozent. Gemessen als Aufschlag auf den Preis ohne Provision entspricht das etwa 9 bis 18 Prozent. Nach allen Kosten bleibt als Umsatzrendite meist nur ein Bruchteil davon, grob 2 bis 8 Prozent des Umsatzes.
Diese Werte sind eine redaktionelle Einschätzung zur groben Orientierung. Es gibt dafür keine amtliche Statistik und keine Einzelquelle je Branche. Betriebe weichen je nach Standort, Sortiment und Größe deutlich ab.
Warum die Marge im Reisebüro so liegt
Das Reisebüro verdient an Provisionen der Veranstalter, die durch Onlinebuchung unter Druck stehen. Beratung kostet Zeit, die nur bei Buchung vergütet wird.
Die wichtigsten Kostentreiber
Provisionsbasiertes Geschäft, Online-Konkurrenz, Personal und Beratungsaufwand ohne Buchungsgarantie.
Rechenbeispiel
Hier wird eine Provision verdient, kein Warenwert weiterverkauft. Ein Beispiel pro Pauschalreise (Reisepreis 1.000 Euro): Von 1.000,00 Euro Reisepreis gehen 900,00 Euro an den Veranstalter, 100,00 Euro bleiben als Provision. Das entspricht einer Marge von 10 Prozent des Reisepreises.
Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.
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Häufige Fragen
Wie verdient ein Reisebüro?
Über Provisionen der Veranstalter und teils Servicegebühren. Reine Beratung ohne Buchung bringt nichts.
Was ist die größte Herausforderung im Reisebüro?
Die direkte Onlinebuchung, die Provisionen und Kundenfrequenz reduziert.
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