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Marge im Schlüsseldienst: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Schlüsseldienst kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 60 und 85 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 10 und 30 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Schlüsseldienst so liegt

Der Schlüsseldienst verkauft schnelle Verfügbarkeit. Anfahrt und Bereitschaft sind die Hauptkosten, Notdienst- und Wochenendzuschläge heben die Marge.

Die wichtigsten Kostentreiber

Bereitschaft und Anfahrt, geringer Materialeinsatz, Fahrzeug und Notdienstzuschläge.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Türöffnung: Bei einem Einkauf von 8,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 89,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 91 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Schlüsseldienst entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Wofür zahlt der Kunde beim Schlüsseldienst?

Vor allem für schnelle Verfügbarkeit und Anfahrt, weniger für Material.

Was hebt die Marge?

Notdienst-, Nacht- und Wochenendzuschläge.

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