Handwerk

Marge im Raumausstatter: typische Spanne und Kalkulation

Wer im Bereich Raumausstatter kalkuliert, fragt sich früher oder später, ob die eigene Marge im üblichen Rahmen liegt. Die kurze Antwort: Die Brutto-Handelsspanne bewegt sich hier typischerweise zwischen 45 und 62 Prozent, die Netto-Umsatzrendite zwischen 5 und 13 Prozent. Diese Werte sind Orientierungsbereiche aus öffentlichen Quellen und betrieblicher Praxis, keine amtlichen Festwerte. Wichtiger als die Zahl ist das Verständnis, warum sie so liegt.

Warum die Marge im Raumausstatter so liegt

Der Raumausstatter kombiniert Materialhandel mit Montageleistung. Beratung, Aufmaß und fachgerechte Verlegung sind der margenträchtige Teil.

Die wichtigsten Kostentreiber

Materialaufschlag auf Stoffe und Bodenbeläge, Montagearbeit, Beratung und Aufmaß.

Rechenbeispiel

Ein typischer Fall pro Raum: Bei einem Einkauf von 900,00 Euro netto und einem Verkaufspreis von 2.300,00 Euro netto ergibt sich eine Rohmarge von 60,9 Prozent. Das ist die Spanne auf der Warenebene, bevor Personal, Miete und Energie abgezogen sind. Genau diese Differenz zwischen Rohmarge und Nettomarge ist im Raumausstatter entscheidend.

Orientierung statt Dogma: Vergleiche deine eigene Marge über die Zeit, nicht nur mit dem Branchenschnitt. Standort, Sortiment und Betriebsgröße verschieben die üblichen Werte teils erheblich.

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Häufige Fragen

Woran verdient ein Raumausstatter?

Am Materialaufschlag plus der margenstarken Montage- und Beratungsleistung.

Was ist wichtig für die Marge?

Präzises Aufmaß, das teure Nacharbeiten und Materialverschwendung vermeidet.

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